Tierphysiotherapie

Während der Gang zum Physiotherapeuten oder zur Krankengymnastik für uns Menschen wie selbstverständlich dazugehört bei der Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Beweglichkeit, müssen sich physiotherapeutische Anwendungen in der Veterinärmedizin ihren Status erst noch erarbeiten. In den letzten Jahren wird die Tierphysiotherapie als ergänzende Behandlungsmethode aber mehr und mehr akzeptiert und in Anspruch genommen – nicht zuletzt wegen der selbstredenden Therapieerfolge.

“Physis” bedeutet nichts anderes als Natur, und so kommen in der Physiotherapie ganz natürliche Anwendungen zum Einsatz, die Schmerzen lindern und die natürliche Beweglichkeit fördern. Physiotherapie nutzt sowohl diagnostische wie auch pädagogische und manuelle Kompetenzen des Therapeuten und wird ergänzt durch natürliche physikalische Reize (zum Beispiel Wärme, Kälte, Druck, Strahlung, Elektrizität). Die Behandlung ist an die anatomischen und physiologischen Gegebenheiten des Patienten angepasst und fördert dessen Eigenaktivität. Dabei zielt sie einerseits auf natürliche, physiologische Reaktionen des Organismus (Muskelaufbau und Stoffwechselanregung), andererseits auf ein besseres Verständnis des Menschen für die Funktionsweise des tierischen Organismus und auf eigenverantwortlichen Umgang mit dem Tier ab. Spaß an Bewegung steigert die Lebensqualität von Mensch und Tier.

So definiert Wikipedia die Tierphysiotherapie: http://de.wikipedia.org/wiki/Tierphysiotherapie