{"id":527,"date":"2013-01-21T23:22:08","date_gmt":"2013-01-21T21:22:08","guid":{"rendered":"http:\/\/tierphysio-dumont.de\/?page_id=527"},"modified":"2016-12-30T22:06:49","modified_gmt":"2016-12-30T20:06:49","slug":"emma-zur-physiotherapie-nach-op-am-sprunggelenk","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/tierphysio-dumont.de\/?page_id=527","title":{"rendered":"Emma: Zur Physiotherapie nach OP am Sprunggelenk"},"content":{"rendered":"<p>Emma stammt als reinrassiger Labrador Retriever aus einer Hobbyzucht von einem Bauernhof. Mit sechs Monaten beobachteten wir das erste Mal, dass sie \u00fcber das linke Hinterbein hinkte. Ein erster Besuch beim Tierarzt endete mit der Diagnose, dass das Ph\u00e4nomen m\u00f6glicherweise auf eine wachstumsbedingte St\u00f6rung zur\u00fcckzuf\u00fchren sei oder auf Probleme mit den Sehnen, und mit der Verabreichung von zwei Tabletten Arthrovet plus t\u00e4glich \u00fcber 14 Tage.<\/p>\n<p>Da sich aber auch nach zwei Wochen keine Verbesserung einstellte, suchten wir erneut den Tierarzt auf, der das Bein schlie\u00dflich r\u00f6ntgte. Mit Hilfe des R\u00f6ntgenbildes wurden eine Knorpelfehlstellung und eine Knochenabsplitterung im Sprunggelenk festgestellt. Im Medizinerlatein hei\u00dft es: OCD und Corpus librum Tarsus. Da man diese in jungen Jahren gut operativ entfernen kann, fuhren wir eine Woche sp\u00e4ter in die Tierklinik Kaiserberg nach Duisburg.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/tierphysio-dumont.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Emma_Gips.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-558\" title=\"Emma mit Gipsbein\" src=\"http:\/\/tierphysio-dumont.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Emma_Gips-224x300.jpg\" alt=\"\" width=\"224\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/tierphysio-dumont.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Emma_Gips-224x300.jpg 224w, http:\/\/tierphysio-dumont.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Emma_Gips.jpg 382w\" sizes=\"(max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/><\/a>Dort untersuchten mehrere \u00c4rzte Emma vor der OP noch einmal. Dabei ging es nicht nur darum, die Diagnose des Tierarztes zu best\u00e4tigen, sondern auch andere Ursachen (HD) auszuschlie\u00dfen. Noch am selben Tag konnten wir unseren Hund \u2013 noch etwas benommen und mit Gipsbein \u2013 wieder in Empfang nehmen und nach Hause fahren. Im Abschlussgespr\u00e4ch wies man uns darauf hin, dass sich im operierten Gelenk eine Sekund\u00e4rarthrose gebildet habe, wonach eine Langzeitprognose schwierig sei. Au\u00dferdem hie\u00df es in der R\u00fcck\u00fcberweisung an den Tierarzt: \u201eBei Tieren mit ausgepr\u00e4gten arthrotischen Ver\u00e4nderungen im Gelenk dauert es erfahrungsgem\u00e4\u00df mehrere Monate bis eine normale Belastung des Beines erwartet werden kann. In diesen F\u00e4llen sollte Metacam bis zur Lahmheitsfreiheit eingesetzt werden.\u201c<\/p>\n<p>Es folgten vier endlos lange Wochen; Emma zeigte sich ihrem Alter entsprechend h\u00f6chst agil, wir dagegen waren auf Wundpflege, Verbandswechsel und Spazierg\u00e4nge an der Leine bedacht. \u00c0 la Captain Hook schlichen wir durch die Nachbarschaft, und schon jetzt konnte man beobachten, wie sich der Hund mit der Situation arrangierte: Alle Last \u00fcbernahm das rechte Hinterbein, und die muskul\u00e4ren Unterschiede wurden selbst f\u00fcr Laien schnell sichtbar. Nachdem das Bein nicht mehr verbunden werden musste, hinkte Emma wieder oder ging manchmal nur auf drei Beinen. Die Schonhaltung hatte sie bereits automatisiert.<\/p>\n<p>Aus eigenen Erfahrungen als Sportler waren wir davon \u00fcberzeugt, dass ihr eine Physiotherapie helfen konnte, wieder gleichm\u00e4\u00dfig auf alle vier Beine zu kommen. Im Internet suchten wir nach einem geeigneten Tierphysiotherapeuten. Nach einem ersten Gespr\u00e4ch in der G\u00fctersloher Praxis f\u00fcr Tierphysiotherapie waren wir uns ziemlich sicher, dass wir auf Anhieb das Richtige gefunden hatten. Elke Dumont erfragte Emmas Krankheitsgeschichte im Detail, wollte mehr erfahren \u00fcber ihren Charakter und wissen, wie wir den Hund halten und behandeln. Sie nahm auch eine Ganganalyse vor, untersuchte Emma und erstellte einen Therapieplan. Sechs Wochen nach ihrer OP stieg Emma dann bei Elke Dumont zum ersten Mal in den Aquatrainer. Anderthalb Monate lang besuchten wir sie zweimal in der Woche f\u00fcr Massage, Krankengymnastik, Gelenkmobilisation und Unterwasserlaufband. Daneben gab es Tipps f\u00fcr die W\u00e4rme- und K\u00e4ltebehandlung sowie die Gelenkmobilisation zu Hause. Emmas Muskulatur und Gangbild entwickelten sich pr\u00e4chtig.<\/p>\n<p>Danach gab es zwar einige R\u00fcckschl\u00e4ge \u2013 zwei Entz\u00fcndungen durch \u00dcberlastung nach langem Toben und Joggen im Winterwald und ein Hundebiss in die Narbe \u2013, aber davon hat sich Emma \u2013 Elke Dumont sei Dank \u2013 immer wieder gut und schnell erholt, und wir haben erfahren, inwieweit wir unseren Hund belasten k\u00f6nnen. Joggingrunden bis f\u00fcnf Kilometer bei warmem, trockenem Wetter und gem\u00e4\u00dfigte Spazierg\u00e4nge im Schnee sind okay, ebenso die Apportierstunden in der Hundeschule oder Radfahren \u2013 nat\u00fcrlich im Anh\u00e4nger.<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-527 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/tierphysio-dumont.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Emma_Anhaenger.jpg'><img decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/tierphysio-dumont.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Emma_Anhaenger-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/tierphysio-dumont.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Emma_Kuehlen.jpg'><img decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/tierphysio-dumont.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Emma_Kuehlen-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/tierphysio-dumont.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Emma_Nordsee.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/tierphysio-dumont.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Emma_Nordsee-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Laufen am Rad und langes Traben bei K\u00e4lte und N\u00e4sse sind dagegen pass\u00e9. Wenn\u2019s doch einmal zu viel geworden ist, k\u00fchlen wir gleich und reiben das Gelenk mit Traumeel-Gel ein. Unseren Sommerurlaub verbringen wir an der Nordsee, wo das Wassertreten und Schwimmen zu Emmas Leidenschaft geworden ist.<\/p>\n<p>Heute \u2013 f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter \u2013 sieht man ihr das Handicap kaum noch an. Wir gehen immer noch regelm\u00e4\u00dfig zu Elke Dumont in die Praxis. Alle drei Wochen holt sich Emma dann eine wohltuende Massage auf dem Magnetfeld und unter Rotlicht ab, bekommt eine Gelenkmobilisation und einen Krallencheck und darf im Wasser laufen. Auf das kortisonhaltige Schmerzmittel Metacam mussten wir seit den beiden Entz\u00fcndungen nicht mehr zur\u00fcckgreifen. Regelm\u00e4\u00dfig checkt Elke Dumont Emmas Gewicht und gibt Tipps f\u00fcr die Nahrungserg\u00e4nzung, auch aus dem hom\u00f6opathischen Bereich. Unseren Labrador schlank zu halten, ist wahrlich kein leichtes Unterfangen, aber eine bewegungsfreudige Emma entsch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Wir sind froh, dass wir Elke Dumont kennen gelernt haben. Bei jedem Besuch sp\u00fcrt man die Leidenschaft f\u00fcr ihren Beruf. Sie ist eine zuverl\u00e4ssige und kompetente Begleiterin und Ratgeberin f\u00fcr uns und unseren Hund geworden. Selbst als Emma an der seltenen \u201eWasserrute\u201c litt, wusste sie Rat. Ihr ge\u00fcbtes Auge und ihre Erfahrung verschaffen bei jedem Besuch Beruhigung, sei es, dass sie rechtzeitig auf Probleme hinweist, sei es einfach die Best\u00e4tigung, dass es dem Hund rundum gut geht.<\/p>\n<p>Eine gl\u00fcckliche Familie Schmand aus Verl sagt \u201eDanke\u201c.<\/p>\n<p><a title=\"Patientengeschichten\" href=\"http:\/\/tierphysio-dumont.de\/?page_id=1088\">Zur\u00fcck zur \u00dcbersicht<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Emma stammt als reinrassiger Labrador Retriever aus einer Hobbyzucht von einem Bauernhof. Mit sechs Monaten beobachteten wir das erste Mal, dass sie \u00fcber das linke Hinterbein hinkte. 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